Das kantonale Sozialamt Thurgau hat die sensiQoL AG mit der Evaluation und Überarbeitung des aktuellen IHP-Fragebogens zur Bedarfsermittlung beauftragt. Das Projekt läuft noch bis Ende September 2026.
In die Evaluation fliessen die Erfahrungen der Abklärungsfachpersonen ebenso ein wie auch jene der gesuchstellenden Personen und den begleitenden Fachpersonen aus den Institutionen. In persönlichen Interviews sowie einem Fokusgruppengespräch wurden unterschiedlichen Perspektiven sorgfältig zusammengetragen und ausgewertet.
Die Rückmeldungen liefern wertvolle Hinweise darauf, an welchen Stellen der IHP-Fragebogen angepasst und optimiert werden kann. Der Einbezug von Menschen mit Behinderung und Fachpersonen aus der Praxis wurde von den Beteiligten sehr geschätzt und bildet eine wichtige Grundlage für eine praxistaugliche und bedarfsgerechte Weiterentwicklung des IHP-Fragebogens.
Ein erster Entwurf des überarbeiteten IHP-Fragebogens wurde bereits mit dem kantonalen Sozialamt besprochen. In einem zweiten Fokusgruppengespräch wird dieser nun gemeinsam mit Fachpersonen aus der Praxis weiter geprüft und verfeinert.
Während das Projekt weiterläuft, führt die fabea im Auftrag des Kantons Thurgau weiterhin Bedarfsabklärungen für Menschen durch, die in eine Wohnform des begleiteten Wohnens eintreten.
Wir freuen uns, den Kanton Thurgau in diesem wichtigen Entwicklungsprozess begleiten zu dürfen. Gemeinsam mit dem kantonalen Sozialamt und den beteiligten Fachpersonen arbeiten wir daran, den gesuchstellenden Personen schon bald einen weiterentwickelten und noch anwenderfreundlicheren IHP-Fragebogen 2.0 zur Verfügung zu stellen. Für die engagierte und konstruktive Zusammenarbeit bedanken wir uns herzlich.